On The Road

    {Reise-Inspiration} Irland – Teil 2: Valentia Island

    24. September 2016

    Travelguide Irland Valentia Island

    Valentia Island ist eine der westlichsten Inseln – grade mal 11km lang und 3km breit. Die kleine Insel war das erste Ziel, das auf unserer Irlandreise feststand und so strickte sich die restliche Tour um dieses Ziel herum. Eigentlich hatten wir in den zweieinhalb Tagen Aufenthalt noch einen Tagesausflug nach Dingle geplant, haben diesen Plan dann aber spontan verworfen, weil es auf Valentia Island so schön und erholsam war und so viel zu entdecken gab. Da die Insel so klein ist, kommt man in 10 bis 20 Minuten eigentlich überall mit dem Auto hin. Man kann die Insel von Portmagee aus über eine Brücke erreichen oder von Reenard Point mit einer Autofähre (ca. 5 Minuten).

    Irland – Teil 2: Valentia Island

    • Valentia Island – Knightstown
    • Valentia Island – Glanleam Subtropical Gardens
    • Valentia Island – Knight Of Kerry Monument
    • Valentia Island – Lighthouse
    • Valentia Island – Geokaun Mountain & Fogher Cliffs
    • Valentia Island – Tetrapod Trackway
    • Cahersiveen
    • Autofahren in Irland

    Valentia Island

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    Knightstown

    Knightstown ist mit weniger als 200 Einwohnern die Hauptstadt von Valentia Island. Knightstown hat einen kleinen Hafen, an dem auch die Fähre anlegt, und ich glaube, die wenigen Einwohner sind sehr stolz auf ihr Örtchen. Überall finden sich Schilder, dass Knightstown gut von TidyTowns bewertet wurde, was die Initiativen dort alles selbst geschaffen haben und dass es dort so sauber bleiben soll, wie es ist.
    Knightstown hat einen Pub und ein (Hotel-)Restaurant – das Royal Valentia, das wirklich zu empfehlen ist. Wir waren dort gleich zwei mal hintereinander essen. Also an zwei Tagen natürlich. ;)

    Knightstown

    Knightstown

    Knightstown

    Glanleam Subtropical Gardens

    Das Glanleam-Anwesen besteht aus 5km Wanderweg kreuz und quer durch einen naturnahen Garten, der im 19. Jahrhundert vom 19. Knight of Kerry angelegt wurde. In diesem Garten befinden sich tropische Pflanzen, Wälder und heilende Quellen. Die 5 Euro Eintritt waren für die vielen Stunden, die wir dort verbrachten, quasi geschenkt. Eine Wegkarte vom Gelände inklusive Auflistung der nummerierten Pflanzenarten gabs noch dazu.

    Glanleam Gardens

    Glanleam Gardens

    Glanleam Gardens

    Glanleam Gardens

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    Glanleam Gardens

    Knight Of Kerry Monument

    Vom Glanleam-Garten aus kann man direkt weiterwandern zu einem Denkmal, das sich auf einem großen Hügel befindet. Dazu muss man über Schafswiesen und freie Felder und unter etlichen Elektrozäunen hindurch. So mag ich das ;) Von dort oben hatten wir eine schöne Aussicht über die Umgebung und den Leuchtturm von Valentia Island. Und so richtig durchgepustet wird man auch – ganz schön windig dort oben.

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    Knight of kerry monument

    Knight of kerry monument

    Lighthouse

    Das Cromwell Point Lighthouse ist ein aktiver Leuchtturm. Auf dem ersten Bild seht ihr den Leuchtturm am Vormittag während unserer Wanderung zum Monument. Als wir am Nachmittag dann direkt zum Leuchtturm fuhren – Wolkenbruch – Regen Regen Regen. Und eben fiel mir auf, dass ich deshalb gar keine weiteren Bilder vom Leuchtturm habe. Nur von den Felsen NEBEN dem Leuchtturm ;)

    Lighthouse

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    Geokaun Mountain & Fogher Cliffs

    Der Geokaun Mountain ist der höchste Berg von Valentia Island. Damit man nicht so viel laufen muss, gibt es extra drei Parkplätze: einen ganz unten, einen in der Mitte und einen ganz oben ;) Wir fuhren bis zum mittleren Parkplatz, von dem aus man mit wenigen Schritten direkt zu den Fogher Cliffs gelangt. Ich sag euch: so schön! Und vorallem so still, kaum Menschen, nur das unglaublich laute Grollen des Meeres, während die großen Wellen gefühlt in Zeitlupe an die Klippen schlagen.

    Fogher Cliffs

    Fogher Cliffs

    Von den Fogher Cliffs wanderten wir weiter zur Spitze des Geokaun Mountain, an der es nochmal einen 1km langen Rundweg gibt. Auch von dort hat man wieder wunderbare Aussichten. (Und die Haare wehen wild durcheinander ;)

    Geokaun Mountain

    Geokaun Mountain

    Tetrapod Trackway

    Als letztes besuchten wir den Tetrapod Trackway. An diesem Küstenfelsen gibt es 350 Millionen Jahre alte Spuren von einem der ersten vierbeinigen Lebewesen, die damals Festland betraten. Komplett unvorstellbar – nicht nur diese Zeitspanne an sich, sondern auch, dass damals die ganze Erde komplett anders aussah als jetzt. Aber viel spannender als die Spuren an sich waren die Wellen, die ständig an die Felsen klatschten. Und so verbrachten wir dort gefühlt ewig.

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    Tetrapod Trackway

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    Cahersiveen

    Fährt man mit der Fähre von der Insel zurück aufs “Festland” (also auf die andere Insel quasi), erreicht man innerhalb von 10 Minuten Cahersiveen, eine kleine Ortschaft mit einem Geldautomaten ;) Auf den ersten Blick ist der Ortskern niedlich anzusehen mit den ganzen bunten Häuschen, bei genauerem Hinsehen entdeckt man sehr viel Leerstand und Verfall. Schade eigentlich.

    Cahersiveen

    Cahersiveen

    Cahersiveen

    Autofahren in Irland

    autofahren in irland

    Als Beifahrer muss ich sagen: Die ersten Tage waren gekennzeichnet von latenter Todesangst ;) Die normalen Straßen in Irland sind vergleichbar mit unseren Landstraßen, mit dem Unterschied, dass sie teilweise sehr eng sind. Und sehr kurvig. Und man auf sehr vielen Strecken theoretisch 100km/h fahren darf. Und dass sich rechts und/oder links Hecken, Mauern oder Abhänge befinden.

    Viele “größere” Straßen sind zweispurig, mit dem Clou, dass zwei Autos aber echt knapp nebeneinander passen. Muss man sich dann noch an den Linksverkehr gewöhnen und drängeln ständig von hinten andere Fahrer, weil sie gern 80, 90 oder 100km/h fahren möchten, dann ist das nicht so schön. Sowieso ist es nahezu unmöglich, 100 zu fahren. Sollte man nicht tun, es sei denn man hängt nicht so sehr am Leben. Wir sind mit 60-70km/h ganz gut vorwärts gekommen und sind ab und an mal rechts (Korrektur: ich meinte natürlich links) rangefahren, um Irre vorbeizulassen.

    Auf kleinere Straßen passt nur ein Auto. Meistens gibt es dann irgendwo kleine Ausweichtaschen oder breitere Abschnitte, aber es ist trotzdem jedes Mal ein Schreck, wenn auf kurvigen Straßen plötzlich jemand frontal entgegenkommt. Nach ein paar Tagen hatten wir uns daran gewöhnt und es ging immer fluffiger, aber so richtig entspannt war das trotzdem nicht. Mein Freund empfand das Fahren als sehr anstrengend und hat von der Umgebung kaum etwas mitbekommen, weil er sehr konzentriert fahren musste.

    Die Autobahnen hingegen sind super. Es herrscht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, was sich entspannt und gut fährt. Nicht vergessen, links (Korrektur: rechts natürlich, rechts! :D) zu überholen ;)

    Auf den ersten Blick der Horror, auf den zweiten Blick aber sehr praktisch: Der Kreisverkehr. Und davon gibts viele. Ich glaube, wir befuhren auf der ganzen Tour nur eine Kreuzung, alles andere war durch Kreisverkehre geregelt. Manchmal sind sie sogar dreispurig und man befährt sie natürlich “falschrum”. Sobald man den Dreh raus hat, läuft das aber richtig gut.

    Und zuletzt noch der Tipp: Autofahren in Dublin sollte man einfach vermeiden. Zu hektisch, stressig, voll und verwirrend.

    Hier gehts zu Irland – Teil 1

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